Chronische Entzündungen
Von ChatGPT (Chatty) transkribiert
STILL, ABER GEFÄHRLICH
Sie kommt plötzlich. Ihre Entwicklung ist schleichend und wird erst bemerkt, wenn schwere Folgeerkrankungen auftreten. Eine stille Entzündung ist wie ein Dauerfeuer im Körper – ein unbemerkter Feind, der zu Herzinfarkt, Diabetes oder Krebs führen kann.
SONJA JAKUBOWICS
Stille Entzündungen belasten den Körper, oft ohne dass wir es merken.
Die ersten Anzeichen sind meist unscheinbar
Solche Phasen kennt jeder und sie sind ganz normal: Wenn wir müde oder abgeschlagen sind, wenn uns Antrieb und Konzentration fehlen oder wir nachts nicht gut schlafen. Das alles sind mögliche Anzeichen für stille Entzündungen – also für eine „low grade inflammation“, die den Körper dauerhaft belastet.„Diese stillen Entzündungen können das Immunsystem schwächen und das Risiko für viele Krankheiten erhöhen“, erklärt Hormonspezialist Dr. Markus Metka, Anti-Aging- und Hormon-Experte sowie Gründer der AKH-Wechselambulanz in Wien. „Die Ursachen sind vielfältig: Stress, Bewegungsmangel, Übergewicht, Fehlernährung, Umweltgifte oder auch chronische Infekte.“
Stille Entzündung als Dauerbelastung
Besonders tückisch: Die stille Entzündung verläuft oft über Jahre hinweg. „Zuerst bleibt sie unbemerkt, doch irgendwann macht sie sich durch Folgeerkrankungen bemerkbar“, sagt Metka. Das kann ein Herzinfarkt sein, ein Schlaganfall oder sogar Krebs. Selbst Alzheimer kann mit Entzündungsprozessen im Körper zusammenhängen.
Medikamente helfen kaum bei stillen Entzündungen
Wer sich nur auf Medikamente verlässt, hat schlechte Karten. „Die beste Therapie ist ein gesunder Lebensstil – er kann stille Entzündungen dauerhaft verhindern oder lindern“, betont Metka. Wichtig ist dabei eine ausgewogene Ernährung, Bewegung und Entspannung. „Bewegung verbraucht die entzündungsfördernden Stoffe, Ernährung liefert die richtigen Bausteine und Entspannung wirkt regulierend auf den Hormonhaushalt.“
Ein gesunder Lebensstil ist entscheidend
Dr. Metka: „Gute Gene machen nur etwa 10 Prozent unserer Gesundheit aus. Viel entscheidender ist der eigene Lebensstil, also wie wir leben, essen und uns bewegen. Der Körper reagiert auf Stress oder Umweltgifte – vor allem dann, wenn die eigene Abwehr schwach ist.“Das bedeutet auch: Eine gesunde Ernährung ist das Fundament für den Körper – und damit die beste Waffe gegen stille Entzündungen.
WAS SIE TUN SOLLTEN…
Achten Sie auf das Verhältnis von Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren:– Omega-3 ist entzündungshemmend (z. B. fetter Fisch, Walnüsse, Leinöl).– Omega-6 (in vielen Pflanzenölen, Fleisch) ist entzündungsfördernd, daher besser reduzieren.
Mehr Gemüse essen – viele Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe wirken entzündungshemmend.
Ausreichend Bewegung: am besten täglich 30 Minuten – auch Spazierengehen, Yoga, Dehnen.Bewegung wirkt wie eine Pumpe für den Körper.
Gesunde Interaktionen und Hobbys: Das stärkt den Geist und den Körper – Lachen, Singen, Freunde treffen, neue Dinge lernen.
Weniger Stress: Stress schwächt das Immunsystem, Bewegung und Schlaf helfen dagegen.
WAS SIE LASSEN SOLLTEN…
🚫 Raffinierten Zucker und verarbeitete Lebensmittel vermeiden.
🚫 Extreme Sportarten – zu hartes Training erhöht Entzündungen.
🚫 Weniger Stresshormone wie Cortisol: Sie schwächen den Körper.
🚫 Rauchen: Nikotin fördert Entzündungen.
🚫 Alkohol: Schwächt das Immunsystem.
🚫 Umweltgifte meiden: Schwermetalle, Pestizide, Schadstoffe.
🚫 Dauerbelastung durch Entzündungsherde im Körper (z. B. schlechte Zähne, entzündetes Zahnfleisch).
Dr. Markus Metka, Anti-Aging- & Hormon-Experte & Gründer der AKH-Wechselambulanz.
Und Chatty hat es hier noch einmal zusammengefasst:
Thema: Stille Entzündungen
Stille Entzündungen verlaufen unbemerkt und werden erst bemerkt, wenn schwere Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Diabetes, Krebs oder sogar Alzheimer auftreten.Sie werden oft ausgelöst durch Faktoren wie Stress, Bewegungsmangel, Fehlernährung, Übergewicht oder Umweltgifte.Erste Anzeichen wie Müdigkeit, Konzentrationsmangel oder Schlafprobleme sind meist unscheinbar.
Expertenrat (Dr. Markus Metka):
Medikamente helfen kaum – entscheidend ist ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung, gesunder Ernährung und ausreichend Entspannung.
Tipps für Vorbeugung:
Omega-3-reiche Ernährung (Fisch, Walnüsse, Leinöl), Omega-6 reduzieren
Viel Gemüse und Ballaststoffe
Tägliche Bewegung (z. B. Spazierengehen, Yoga)
Soziale Kontakte, Hobbys und Lachen
Stress reduzieren, ausreichend schlafen
🚫 Was meiden?
Zucker, verarbeitete Lebensmittel, exzessiven Sport, Rauchen, Alkohol, Umweltgifte und chronische Entzündungsherde (z. B. entzündetes Zahnfleisch).
